Kokosnuss

Cocos nucifera

Die Kokosnuss, ist eigentlich keine Nuss sondern eine Steinfrucht. Das heißt sie gehört zur selben Familie wie zum Beispiel Mandel, Pfirsich, Kirsche oder Pistazie. Aus diesem Grund ist die Kokosnuss für Nussallergiker meist kein Problem.

Die Kokosnuss ist die Frucht der Kokospalme, welche vor allem in den tropischen Regionen der Erde zu Hause ist. Die Kokospalme ist eine sehr alte Kulturpflanze. Erste Hinweise der gezielten Kultivierung gehen 3000 Jahre zurück. Die Kokospalme trägt das ganze Jahr über Früchte.

An Mineralstoffen dominieren Kalium, Phosphor, Magnesium und Calcium. Von den Spurenelementen sind Eisen, Mangan, Kupfer und Zink reichlich enthalten. Eine Kokosnuss ist außerdem reich an B-Vitaminen und Vitamin E.

Die Kokosnuss ist eine fetthaltige Frucht. Die Zusammensetzung der Fettsäuren ist sehr speziell. 60% des Kokosöls bestehen aus sogenannten mittelkettigen Fettsäuren (MCT). Mittelkettige Fettsäuren nehmen eine Sonderstellung ein (Mehr dazu im Blog auf Paleo Low Carb).

MCT-Fette sind aufgrund ihrer kürzeren Fettsäurenkettenlänge im wässrigen Milieu relativ gut löslich und es bedarf keiner Gallensäure.

Sie werden im Vergleich zu herkömmlichen Fetten bevorzugt oxidiert und vermehrt Ketonkörper gebildet werden[1]. Der Transport der mittelkettigen Fettsäuren in die Mitochondrien, dem Ort der Fettsäuren-Oxidation, läuft unabhängig von Carnitin ab.

[1] Tosiaki Aoyama et al.: Research on the nutritional characteristics of medium chain fatty acids. In: J. Med. Invest., 2007, 54, S. 385–388.

Bildquellen:

  • Kokosnuss Close Up: annakhomulo | © via Envato Elements

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